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Rauchen & Kinder
Risiken des Passivrauchens für Säuglinge, Kleinkinder und Kinder
Der kindliche, in Entwicklung begriffene, Organismus reagiert viel empfindlicher auf die Einwirkungen des Tabakrauchs als der erwachsene. Säuglinge, Kleinkinder und Kinder müssen daher vor dem Passivrauch besonders geschützt werden. Kinder aus Raucherhaushalten klagen häufiger über Beeinträchtigungen des Allgemeinbefindens wie Bauchweh, Schwindel, Kopfschmerzen oder Konzentrationsstörungen. Wenn beide Eltern rauchen, kommt es bei betroffenen Kindern im Vergleich zu Kindern aus Nichtraucherhaushalten doppelt so häufig zu Beschwerden wie Husten, Heiserkeit, Schwindel, Kopfweh, Rückenschmerzen und Konzentrations- wie Schlafstörungen.
Erhöhtes Risiko bei passivrauchenden Kindern*:
Störungen des Allgemeinbefindens
- Plötzlicher Kindstod
- Mittelohrentzündungen
- Erkrankungen der unterenAtemwege
- akute und chronische Atemwegssymptome wie Husten,
Atemnot etc.
- Verschlechterung von Asthma
- verringerte Lungenfunktion
- verzögerte Lautentwicklung
- eingeschränkter Geruchssinn
- Übergewicht
- Entstehung von Karies bei Milchzähnen
- Verhaltensauffälligkeiten und Lernschwierigkeiten
- Erbgutschäden und mutmaßlich Krebserkrankungen
- Anfälligkeit für Hirnhautentzündungen
* QUELLE: Deutsches Krebsforschungszentrum
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